Bettenmanagement

Bettenmanagement in Krankenhäusern folgt nach wie vor sehr eigenen Regeln. Bei der Auswahl eines geeigneten Bettes für einen Patienten – wenn man denn überhaupt eine Auswahl hat – müssen verschiedene Kriterien beachtet werden:

[Anmeldung zur Aufnahme] Anmeldung zur Aufnahme

  • Muss der Patient auf einer bestimmten Station liegen oder kann er auf einer interdisziplinären Station untergebracht werden?
  • Muss das Bett oder Zimmer spezielle Eigenschaften haben?
  • Welche Patienten können sich ein Zimmer teilen?

Und über all dem steht der Wunsch, möglichst sichere Aussagen gegenüber den aufzunehmenden Patienten treffen zu können, Patienten (zumindest aus organisatorischen Gründen) möglichst wenig verlegen zu müssen und alle anderen Termine des Patienten im Blick zu behalten.

Das Modul Bettenmanagement von ORSOFT for Healthcare ist auf die Bedürfnisse eines Bettenmanagers abgestimmt. Es bietet folgende Möglichkeiten:

  • Übersicht über die aktuelle Bettenbelegung inkl. Blick in die Zukunft;
  • Auffinden freier Betten zu einem Zeitpunkt oder für einen bestimmten Zeitraum;
  • automatisches Anlegen eines Falles bestehend aus einer Planaufnahme und -entlassung mit Bettzuweisung;
  • Anlegen einer Verlegung;
  • dispositives Verlängern bzw. Verkürzen eines Aufenthaltes eines Patienten;
  • Einhalten von Aufnahmekontingenten, aber auch die wahlweise Überbuchung von Zimmern und Betten;
  • Berücksichtigung von Begleitpersonen;
  • Beachtung von Merkmalen von Zimmern bzw. Betten wie Infektiosität und Sperren;
  • Alarme für Mehrfachbelegung von Betten, gemischtgeschlechtliche Belegung, überschrittene Planentlassungen, …;
  • Übersicht, wie sich die aktuell geplanten Liegedauern der Patienten im Vergleich zu den Grenzverweildauern der (Arbeits-)DRG verhalten.

[Bettenmanagement] Bettenmanagement

ORSOFT for Healthcare arbeitet dabei ausschließlich mit den Stammdaten, wie sie in SAP for Healthcare gepflegt sind. Eine doppelte Pflege von Stationen, Zimmern und Betten ist nicht notwendig. Die reelle Bettenbelegung aufgrund von Fällen wird ebenso beachtet wie Vormerkungen zur stationären Aufnahme. Jede Bettenbelegung kann zunächst lokal simuliert und anschließend, ggf. als Massenaktion ins SAP zurückgeschrieben werden.

Der Einsatz von Planungs- und Suchalgorithmen unterstützt die schnelle Suche eines passenden Zimmers. Privatpatient oder Kassenpatient, Einzel- oder Mehrbettzimmer, Unterbringung auf interdisziplinären Stationen? All diese Parameter können bei der Bettensuche berücksichtig werden.

Das einrichtungsübergreifende Bettenmanagement versetzt den Bettenmanager in die Lage, freie Betten in passenden Stationen angeschlossener Einrichtungen zu finden. Damit können Warteschlangen nivelliert werden, und Patienten gelangen schneller an begehrte Plätze, sofern sie bereit sind, auf eine andere, gleichwertige Einrichtung auszuweichen.